Schülerlabor "Quantensprung"

Aktuelles

Stand: 11.05.2020: Bitte beachten Sie, dass aufgrund der jetzigen Situation in diesem Schuljahr keine Kurse mehr stattfinden.

Lehrerfortbildung am Helmholtztag „Wissenschaftstransfer gelebt“


In kurzen Workshops lernen Sie die verschiedenen Angebote des Schülerlabors „Quantensprung“ kennen.

Wann: Dienstag, 19. November 2019 von 9.00 bis 16.00 Uhr
Unsere Themen:
Erneuerbare Energien - praktisch erfahren
Einblick in die Nanowelt
Einführung in die Wasseranalytik
Küstenforschung: Salz der Meere

Die Experimentiertage spiegeln die Forschungsthemen vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht wieder. Außerdem ermöglichen wir Ihnen bei Institutsbesichtigungen in direkten Kontakt mit unseren Wissenschaftlern und ihrer Forschung zu kommen.

Die Veranstaltungen sind kostenfrei und als Fortbildung für Lehrkräfte aus Schleswig-Holstein durch das IQSH und für Lehrkräfte aus Mecklenburg-Vorpommern durch das IQMV anerkannt. Sie erhalten eine entsprechende Teilnahmebestätigung.

Möchten Sie dabei sein? Oder kennen Sie interessierte Kolleginnen und Kollegen.

Anmeldung per Email unter: sabine.mendach@hzg.de

Ferienkurs 2018: Naturphänomenen auf der Spur


Vom 2. – 9. August sind 90 Schülerinnen und Schüler im Alter von sieben bis 14 Jahren in den Schulferien zum Experimentieren ins Schülerlabor Quantensprung gekommen.

Lotuseffekt

Was verbirgt sich hinter dem Lotus-Effekt? Die Blätter der Kapuzinerkresse haben eine erstaunliche, selbstreinigende Eigenschaft. [Fotos: Franziska Grohn]

Im Rahmen der Ferienangebote der Jugendringe Lauenburg, Wentorf, Geesthacht und Schwarzenbek konnten sechs Gruppen von circa 15 Jugendlichen einen ganzen Vormittag lang im Schülerlabor Quantensprung den Naturphänomenen auf die Spur gehen.

Hat Wasser eine Haut? Wie kann sich eine Lotus Pflanze selbst reinigen! Ist ein Stärke-Wasser-Gemisch fest oder flüssig? Luft ist unsichtbar und stark; Wie kann das sein? Kann CO2 eine „Rakete“ in die Luft treiben? Diese Fragen und weiteres mehr standen im diesjährigen Ferienprogramm auf dem Plan.

Da viele Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Ferienkurses schon mehrfach im Schülerlabor zu Besuch waren, legt sich das Quantensprung-Team mächtig ins Zeug, um jedes Jahr neue Themen und Experimente anbieten zu können. Der große Andrang auf den Kurs und die Begeisterung der Kinder beweist ihren Erfolg.

Franziska Grohn (15 Jahre) hat in einer kleinen Bildergeschichte die Erlebnisse des Ferienkurses zusammengefasst.

"Wissenschaft trifft Theater"


Vom 15. bis 18. April 2019 haben 18 Mitarbeiterkinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren vier Tage experimentiert, Bühnenbilder gestaltet und Theater geprobt. Ein straffes Programm für Betreuerinnen und Jungforscher.

Ferienkurs Frida, die Forscherameise.

Die Forscherameise Frida unterstützte die Kinder bei ihrer experimentellen Arbeit im Schülerlabor Quantensprung. [Foto: HZG/Gesa Seidel]

Abschluss des Ferienkurses im Schülerlabor Quantensprung war am Donnerstagnachmittag, der 18. April die große Theateraufführung im gut gefüllten GITZ-Konferenzraum. Die Aufregung war bei den kleinen Schauspielern und Nachwuchswissenschaftlern groß. Doch alles lief glatt und das Publikum war begeistert. Mit der aufgeweckten und abenteuerlustigen Ameise Frida haben sie so allerlei gelernt. Denn in das Theaterstück eingebettet wurden zwölf Experimente vorgeführt und erklärt.

Unter dem Motto „Wissenschaft trifft Theater“ haben Sabine Mendach, Birte Cirotzki und Tana Mayrhofer vom Schülerlabor Quantensprung ein neues Konzept erarbeitet und hervorragend vorbereitet. „Für uns war es eine besondere Herausforderung in nur vier Tagen ein ganzes Theaterstück mit Kindern so unterschiedlichen Alters auf die Beine zu stellen“, sagt Sabine Mendach, Leiterin des Schülerlabors. Denn Kerngeschäft des Schülerlabors ist es eigentlich, Oberstufenschülern ab der 10. Klasse die vielfältigen Forschungsfelder unseres Zentrums näherzubringen.

Alle Kinder waren sich jedoch einig, dass der Ferienkurs richtig viel Spaß gemacht hat. Viele fanden vor allem das Experimentieren toll. Doch vielleicht fällt bei HZG-Kindern der Apfel auch hier nicht weit vom Stamm.

Ferienkurs 2018: Alles rund um Wasser


Schülerreporterin Franziska Grohn (14 Jahre alt) berichtet vom Ferienkurs „Alles rund um Wasser“ im Schülerlabor Quantensprung (Juli 2018)

rohes Ei schwimmt in Kochsalzlösung

Mit genügend Kochsalz bringt man ein rohes Ei zum Schwimmen. Foto: Franziska Grohn

Am 13. Juli 2018 habe ich mit einer Gruppe neugieriger Kinder im Schülerlabor Quantensprung experimentiert. Von Wentorf aus wurden wir mit dem laboreigenen Bus zum Helmholtz-Zentrum Geesthacht gefahren. Dort hat uns unsere Kursleiterin Ümmü Öztürk, die wir auch „Batman“ nennen durften, empfangen. Angefangen haben wir mit einem kleinen Wettbewerb, in dem es darum ging, wie viel Salz man in 100ml Wasser lösen kann. Wir haben nicht schlecht gestaunt, als Ümmü uns erzählt hat, dass beim letzten großen Salzwassereinbruch 4 Gigatonnen Salz in die Ostsee kamen, das entspricht dem Gewicht von 4 Milliarden Elefanten.

Danach haben wir ein rohes Ei zum Schwimmen gebracht, denn wer schon einmal Eier gekocht hat, der weiß, dass diese im normalen Wasser nicht schwimmen. Einige Jungs aus dem Kurs haben Ümmüs Kenntnisse zum Periodensystem getestet und sind dabei auf das Edelgas Argon, welches keine chemischen Bindungen eingeht, gestoßen. Daraufhin hat sich ein Junge Argon genannt, da er lieber ohne Partner arbeiten wollte. Wir mussten jedes Mal lachen, als Ümmü ihn so genannt hat. Mit zwei weiteren, aber etwas kleineren Experimenten konnten wir viel zum Thema Dichte herausfinden und wie schwer oder leicht Wasser ist.

Ein weiterer lustiger Versuch war das Wasserstapeln. Ich dachte zuerst, dass wir das Wasser in Gefäße füllen und die dann aufeinanderstapeln, doch es hat ohne Trennwände geklappt. Das war meiner Meinung nach das beste Experiment, da Ümmü vorher das Wasser bunt gefärbt hat und die Reagenzgläser mit dem Wasser einfach nur wunderschön aussahen. Bevor unser Bus uns wieder zurückgebracht hat, haben wir noch unser eigenes Plankton gebastelt und in einem Wettbewerb getestet, welches am langsamsten sinkt. Als Plankton werden alle Lebewesen bezeichnet, die passiv mit der Strömung schwimmen. Ich konnte mir, als ich morgens in den Bus gestiegen bin, nicht annähernd vorstellen, dass man in einem Schülerlabor in den Ferien so viel Spaß haben kann.

Lehrerfortbildung für angehende Physik-Lehrkräfte


Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Lehrerfortbildung im Mai 2018

Die Teilnehmer*innen der Lehrerfortbildung im Mai 2018. Foto: HZG/Birte Cirotzki

Das Team des Schülerlabors Quantensprung veranstaltete am 2. Mai 2018 von 9:00 bis 16:00 Uhr eine Fortbildung für angehende Physik-Lehrkräfte aus Schleswig-Holstein. Vermittelt durch das IQSH (Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein) nahmen 17 Lehramtsanwärter die Gelegenheit wahr, unter dem Motto "Außerschulischer Lernort – Lernen an einem anderem Ort" einmal selbst im Schülerlabor zu forschen.

Durch eigenes Ausprobieren und Experimentieren lernten die Lehrkräfte die vielfältigen Angebote des HZG-Schülerlabors kennen und erfuhren, wie Sie die Themen in ihre Lehrpläne einbauen können. Die Besichtigungen der jeweiligen Forschungsbereiche wie der Wasserstofftechnologie, Lasertechnik und Küstenforschung zeigte den Lehrkräften auch, dass die Themen des Schülerlabors auch die aktuelle Forschung am HZG wiederspiegelt. Zum Abschluss des umfangreichen Tages besuchte die Gruppe die Mobilen Kuppel der Küstenforschung.

Organisiert wurde die Fortbildung von den Mitarbeiterinnen des Schülerlabors. Die Fortbildungen für Lehrkräfte werden mehrmals pro Jahr angeboten.

Sollten Sie und Ihre Kollegen Interesse an solch einer Fortbildung haben, dann melden Sie sich bitte bei Dr. Sabine Mendach

Im Schülerlabor ist was los...


Zwei Schülerinnen (13 und 15 Jahre alt) haben das Schülerlabor "Quantensprung" einige Tage lang mit einer Kamera begleitet. Dabei ist dieser tolle Film entstanden. In den Hauptrollen zu sehen: "Wasserstoff-Auto, Memorymetall-Büroklammer und Ferrofluid Bärlappsporen".
Viel Spaß beim Anschauen!


Lehrerfortbildung zum Jubiläum


Experiment

Foto: HZG/Jan-Rasmus Lippels

Das Schülerlabor Quantensprung hat sein 15-Jähriges Jubiläum – und das wollen wir mit Ihnen feiern! Wir laden herzlich zu unserer Lehrerfortbildung ein:

Dienstag, 14. November 2017 von 9.00 bis 16.00 Uhr

Sie haben die Möglichkeit, ausgesuchte Forschungsbereiche (Institut für Küstenforschung, Institut für Werkstoffforschung) in unserem Helmholtz-Zentrum Geesthacht zu besichtigen und das Angebotsspektrum des Schülerlabors Quantensprung kennenzulernen. Experimentieren Sie mit uns in unseren modernen Räumlichkeiten!

Die Veranstaltungen sind kostenfrei und als Fortbildung für Lehrer in Schleswig-Holstein und in Mecklenburg-Vorpommern durch das IQSH bzw. durch das IQMV anerkannt. Sie erhalten eine entsprechende Teilnahmebestätigung.

Programm
Vormittag: Vorstellung und Ausprobieren der Experimentiertage:
- „Erneuerbare Energien praktisch erfahren“
- „Einblick in die Wasseranalytik“
- „Nanotechnologie“
- „Salz der Meere“
Mittag: Mittagessen in der Kantine des Helmholtz-Zentrums Geesthacht
Nachmittag: Besichtigung ausgesuchter Forschungsinstitute

Möchten Sie dabei sein? Oder kennen Sie interessierte Kolleginnen und Kollegen? Dann melden Sie sich gerne an!

Anmeldung bitte per E-Mail an Sabine Mendach (Laborleitung).

Bei Fragen wenden Sie sich gerne ebenfalls an mich.

Wir freuen uns auf zahlreiche Rückmeldungen,
Sabine Mendach & das Quantensprung-Team

Ozeanworkshop "MehrMeer 2017"


Ozeanworkshop auf Helgoland. Mehr Meer

Auf Helgoland haben im August drei Helmholtz-Zentren gemeinsamen den Ozeanworkshop „mehrmeer! 2017“ veranstaltet. Das HZG, das Alfred-Wegner-Institut und das GEOMAR Kiel haben den Workshop gemeinsam ausgerichtet, gefördert wurde er vom Bundesministerium für Forschung und Bildung.

Zwanzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden aus insgesamt 80 Bewerbern bundesweit ausgewählt. Das Programm umfasste biologische, chemische und physikalische Fragestellungen der Meeres- und Klimaforschung sowie der Nutzung des Meeres und des Meeresschutzes. Die Themen reichten von unterschiedlichem Nährstoffangebot im Ozean über Aspekte der Biodiversität bis hin zum Plastikmüll im Meer. Höhepunkt des Programms war die zweitägige Ausfahrt auf dem Forschungsschiff „Heincke“.

Was macht das Schülerlabor in den (Sommer)Ferien?


Kartoffel Schülerlabor

Foto: HZG

In den ersten beiden Ferienwochen konnten Kinder im Alter von 7 bis 14 Jahren einen Tag lang Experimente im Schülerlabor durchführen. So konnten sie zum einen selbst forschen, aber auch etwas über die Arbeit am HZG lernen. Die Kurse fanden im Rahmen eines Ferienprogramms statt.

Diesen Sommer nahmen fünf Verbände umliegender Ortschaften das Angebot wahr. Knapp 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer experimentierten an sieben Tagen rund um das Thema Strom. Die Jungforscher lernten unterschiedliche Energiewandler kennen und konnten diese auch ausprobieren. Sie testeten, welche Materialien Strom leiten und welche isolieren. Stromkreise wurden gebaut, Schaltskizzen erstellt und zum Schluss konnte jedes Kind die Spannung einer Kartoffel hören.

Mädchen am experimentieren im Schülerlabor

Foto: HZG

„Ich komme nächstes Jahr ganz bestimmt wieder!“, versprachen viele Kinder beim Einsteigen in den Bus nach Hause. Die Rückmeldungen der Kinder und Gruppenleiter waren durchweg positiv. Erfreulich ist auch, dass Kinder immer wieder nachfragten, was sie tun müssen, um Wissenschaftler zu werden.

Im Anschluss an das Ferienprogramm geht das Schülerlabor übrigens auf Kreuzfahrt. Dafür wurden bereits Kisten gepackt, Konzepte geschrieben und Anleitungen vorbereitet. Auf der „Mein Schiff 4“ von TUI Cruises bietet das Schülerlabor vom 07.08.-21.08. fünf Workshops für die Kinder auf der Kreuzfahrt an. Ab dem 28. August finden wieder wie gewohnt Schülerkurse und Lehrerworkshops statt.

Schülerlabor feiert 15-jähriges Jubiläum


Quantensprung wird 15 Jahre alt

Wasser stapeln, Plankton schweben lassen und Strom aus Kartoffeln erzeugen – zum 15-jährigen Jubiläum veranstaltete das Schülerlabor Quantensprung zwei Jubiläums-Jungforscher-Tage für Kinder von HZG-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
In 15 Jahren Schülerlabor kann so einiges passieren: Sabine Mendach berichtet von 51.500 Schülerinnen und Schülern sowie 3.750 Lehrerinnen und Lehrern, die insgesamt über 2.530 Kurse im Quantensprung besucht haben.

Wie alles begann
Als das Quantensprung im Jahr 2002 gegründet wurde, war es eines der ersten Schülerlabore in der Helmholtz-Gemeinschaft. Initiiert wurde es von Prof. Günter von Sengbusch, dem ehemaligen Geschäftsführer des damaligen GKSS. Begonnen hat alles mit einem Labor, in dem Experimente zur Brennstoffzelle durchgeführt wurden. Das Schülerlabor wurde extra so gebaut, dass es nicht an ein Klassenzimmer erinnert. Schüler sollten hier einen Tag lang das Gefühl haben, in einem „richtigen“ Forschungslabor zu arbeiten. Auch war das Labor komplett mit Laptops ausgestattet, was zu der Zeit noch eine Besonderheit war. In den ganzen Jahren wurde nur ein einziges Mal die Werbetrommel für das Schülerlabor gerührt: Zur Eröffnung wurden 400 Schulen eingeladen. Seit dem ist das Labor fast jeden Tag belegt.

Jubiläum-Jungforscher-Tage

Bei den Jubiläums-Jungforscher-Tagen konnten die Kinder „Alles rund um's Wasser" untersuchen. Foto: HZG/Gesa Seidel

In den ersten Jahren waren „Wasseranalytik“ und „Erneuerbare Energien“ (Wasserstoff und Brennstoffzelle) die beiden Hauptthemen. Mittlerweile gibt es auch das Thema „Salz der Meere“ aus dem Bereich der Küstenforschung, welches von der abgeordneten Lehrerin Birte Cirotzki mit Unterstützung von Wissenschaftlern aus dem Institut für Küstenforschung konzipiert und bisher mehrmals erfolgreich durchgeführt wurde. Im September 2016 wurde das Spektrum auf „Einblicke in die Nanotechnologie“ erweitert. „Die Nanowelt ist so spannend und vielfältig, da mussten wir so ein Thema auch im Schülerlabor anbieten“, meint Natalya Grohn, Mitarbeiterin im Quantensprung. Sie hat das Thema federführend im Schülerlabor etabliert.

Jubilaeumjungforschertage 20042017 Gseidel 54

Am zweiten Tag war „Alles rund um Strom" das Tagethema. Foto: HZG/Gesa Seidel

„Wir wollen den Kindern zeigen, dass Wissenschaft dynamisch ist. In der Schule denken viele noch, es gäbe nur eine richtige Antwort und das alles schon erforscht wäre“, sagt Ümmü Gülsüm Öztürk, Mitarbeiterin im Schülerlabor. Sabine Mendach, Leiterin des Labors, ergänzt: „Mit unseren Experimenten wollen wir den Forschergeist wecken und zeigen, dass man manchmal sogar nur mit Modellen an die Wirklichkeit herankommen kann.“ Die Experimente verändern sich im Lauf der Zeit – genauso wie die Forschung. Wurden früher noch mit Methanol-Brennstoffzellen gearbeitet, so wird heute im Schülerlabor – ebenso wie im Institut für Werkstoffforschung – Metallhydridspeicher für die Brennstoffzellen genutzt.